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Auch im Jahr 2017 finden umfassende Maßnahmen zur Verbesserung des Küstenschutzes auf Wangerooge statt. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Maßnahmen nur in der „sturmruhigen“ Zeit durchgeführt werden können.

Verstärkung des Dorfgrodendeiches und der Harlehörndüne 2017

Die Deichbauarbeiten, die bereits 2014 begonnen haben, werden in diesem Jahr fortgesetzt. Durch den NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wurde der Auftrag für den diesjährigen ca. 400 Meter langen Deichbauabschnitt im Bereich der Richthofenstraße vergeben. Diese Teilstrecke verbindet den Dorfgrodendeich mit dem Ostgrodendeich und bildet einen wichtigen Abschnitt in der Erneuerung des wattseitigen Sturmflutschutzes für die Insel, die zwischen 2014 und 2018 mit Restarbeiten 2019 verwirklicht werden sollen. Für die Dauer der Baumaßnahmen werden im Sommer 2017 der Ostflügel des Ostgrodendeiches bis zum Schöpfwerk sowie der Zugang zum Wattwanderweg am Bahnschart geöffnet belieben. Die übrige Deichtrasse wird wegen der Arbeiten bis in den Herbst hinein gesperrt bleiben. An der Harlehörn Düne im Westen der Insel werden ebenfalls Sanierungsarbeiten durchgeführt. Hier muss die Düne verbreitert werden, damit die Deiche weiterhin vor hohen Wellen bei Sturmfluten geschützt sind.

Sanierung des Deckwerks im Inselwesten

Außerdem findet zu Küstenschutzzwecken die Deckwerkssanierung im Westen der Insel statt. Um den Inselkörper im Westen zu schützen, muss das bestehende Deckwerk ausgebaut werden. Ein großer Teil des zu verbauenden Materials wird über den HafenWangerooge umgeschlagen, für den neuen Sandkern muss jedoch Sand aus dem Osten der Insel entnommen werden. Hierzu werden entlang des Bade- und Burgenstrandes – laut bisheriger Planung bis Anfang Juni und ab September Baufahrzeuge verkehren. Sie transportieren den Sand vom Osten, wo er sich im Winter
anlagert, zum Deckwerk im Westen der Insel. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven ist verantwortlich für die Baumaßnahme und hat darüber informiert, dass die Baumaßnahme ungefähr drei Jahre andauern wird.

 

All diese Küstenschutzmaßnahmen führen sowohl für Gäste als auch für Insulaner zu Einschränkungen und Unannehmlichkeiten. Dennoch sind diese Maßnahmen unerlässlich, da sie zu Erhaltung und zum Schutz der Insel beitragen und das Leben auf der Insel sichern. Die Kurverwaltung Wangerooge möchte daher im Namen aller Inselbewohner um Ihr Verständnis bitten.

Weitere Informationen finden Sie auf www.gemeinde-wangerooge.de